Die besten Wettanbieter mit ecoPayz im Kostenvergleich

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only
Want more predictions?
Join our Telegram channel
Join

Geld einzahlen klingt nach dem einfachsten Schritt einer Wette. Es ist der Schritt, an dem die Rechnung still entsteht.

Ein Smartphone mit dunklem Bildschirm liegt neben einer Geldbörse und wenigen Münzen auf einem Holztisch im weichen Fensterlicht.
Die ecoPayz-Gebührenübersicht nennt für die Währungsumrechnung 5,00 % in beiden Kontostufen (Classic und Silver); die Registrierung ist kostenlos.

Wer heute nach einem Wettanbieter mit ecoPayz sucht, landet auf Seiten, die „ohne OASIS“ und „ohne LUGAS“ versprechen. Das sind keine Werbeversprechen, das ist eine Rechtsauskunft: Wer ohne OASIS wirbt, wirbt damit, in Deutschland keine Erlaubnis zu haben. Der folgende Vergleich geht in eine andere Richtung. Er nimmt die zehn Anbieter, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen und dort eine Sportwetten-Erlaubnis für ihre deutsche Domain besitzen, und stellt neben jedes Willkommensangebot die Zahl, die in der Werbung nie steht: was es kostet, das Angebot zu erfüllen.

30. Oktober 2026 — geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (Snapshot 02.10.2026) und die veröffentlichten Allgemeinen Geschäftsbedingungen der genannten Anbieter.

Warum eine E-Wallet bei Sportwetten mehr ist als ein Zahlweg

Eine E-Wallet ist kein Zahlungsmittel im Rechtssinn, sondern eine Zwischenstation. Der Betrag verlässt das Bankkonto, landet bei EcoPayz Georgia LLC und geht von dort an den Veranstalter. Auf diesem Umweg entsteht eine zweite Kostenebene, die keine Einzahlung per Karte kennt: die Wallet selbst erhebt Gebühren, und zwar unabhängig davon, ob die Wette gewinnt.

Dazu kommt die zweite Ebene. Nach § 6b Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 dürfen Einzahlungen bei einem erlaubten Anbieter nur von einem Zahlungskonto kommen, das auf den Namen des Spielenden lautet und bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut geführt wird. Anonyme Zahlwege sind ausgeschlossen. Damit ist die Ausgangsfrage für viele Leser schon beantwortet: Nicht der Anbieter entscheidet, ob eine Einzahlung durchgeht, sondern die Kontoinhaberschaft. Wer für einen Freund einzahlt oder eine Karte des Partners nutzt, produziert kein Kulanzproblem, sondern einen Sperrgrund.

Was der Anbieter fordert und was die Wallet fordert

Zwei Regelwerke greifen ineinander, und keines kennt das andere. Der Veranstalter prüft die Herkunft der Einzahlung, weil ihn die Erlaubnis dazu zwingt. Die Wallet prüft die Transaktion nach ihren eigenen Nutzungsbedingungen, weil sie ein eigenes Geschäft betreibt. Beide Prüfungen finden statt, beide können scheitern, und keine der beiden Stellen kennt den Ablehnungsgrund der anderen.

Der Aufwand, der für den Spielenden dabei entsteht, liegt selten im Einzahlungsvorgang. Er liegt im Auszahlungspfad. Bei AdmiralBet etwa erfolgen Auszahlungen ausschließlich über die Zahlungsmethode, über die auch eingezahlt wurde. Wer sein Konto mit der Wallet auflädt, bekommt das Geld auf demselben Weg zurück — und nicht auf eine Karte oder ein Bankkonto, die zuvor nicht im Spiel waren.

Worauf die Auswahl eines Anbieters wirklich beruht

Vier Dinge entscheiden, ob ein Anbieter zu einem Wallet-Nutzer passt.

Die Erlaubnis. Nicht das .de-Zeichen einer Domain, sondern der Eintrag auf der Whitelist. Jede dort geführte Domain ist eine .de-Domain, aber eine .de-Domain allein beweist nichts — die Whitelist führt ausschließlich .de-Adressen, also kann eine ausländische Seite keine Whitelist-Domain sein. Der umgekehrte Schluss stimmt nicht: eine .de-Endung ohne Whitelist-Eintrag ist kein Beleg.

Die Zahlungsbedingungen. Manche Häuser schließen die Zahlart vom Bonus aus oder lassen Einzahlungen aus einer Wallet nur eingeschränkt gelten. Das ist kein Randfall, das entscheidet, ob das Willkommensangebot überhaupt zündet.

Der Betrag, den die Zahlung selbst aufbraucht. Wer 20 € einzahlt und 5 % Umrechnungskosten riskiert, verliert mehr als ein Zehntel dessen, was er ohnehin nicht gewinnt.

Der Auszahlungspfad. Eine Einzahlung, die zurück ins Wallet führt, ist bequem — bis die Wallet für ihre Auszahlung selbst eine Gebühr nimmt.

Was ein Willkommensbonus nach Wallet-Einzahlung kostet

Ein Bonus ist eine Frist, eine Quote und ein Betrag in einer Verpackung. Wer die drei Größen getrennt liest, liest die Werbung richtig.

Umsatzbedingungen als Preis des Gratiskapitals

Winamax verdoppelt die erste Einzahlung bis 100 € in Freebets, und für diese Freebets fallen keine Umsatzbedingungen an. Der Satz ist der stärkste im Feld. Er steht allein da, und was daneben steht, ist die eigentliche Bedingung: Die Einzahlung selbst muss zur Auszahlung einmal umgesetzt werden, mit einer Obergrenze der Umsetzung von 100 €, bei einer Mindestquote von 1,05. Einzahlung, einmal mit Quote 1,05 oder höher durchgespielt — das ist ein schmaler Pfad, und wer ihn nicht nimmt, sieht sein Geld nicht.

Typwin geht weiter in die andere Richtung. Der Sportwetten-Willkommensbonus beträgt 100 % der Einzahlung bis höchstens 100 €, und Einzahlung plus Bonus müssen zusammen vor einer Auszahlung mindestens siebenmal in Sport- und Livewetten umgesetzt werden. Auf dem Wettschein zählen höchstens 100 €, und es zählen nur Wetten mit einer Quote von mindestens 1,80.

Rechnen wir das aus, an einem konkreten Fall. Wer 100 € einzahlt, hat 100 € Bonus und damit 200 € umsatzpflichtige Masse. Bei siebenfachem Umsatz sind das 1.400 € Umsatz. In Wetten von je 100 € entspricht das vierzehn Wetten. Was dieser Umsatz im Durchschnitt kostet, hängt am Markt, nicht am Willkommensbonus: Bei einem Markt, dessen Auszahlungsquote 95 % beträgt und dessen Marge dementsprechend 5 % ist, kostet das Durchspielen dieser 1.400 € nach der Durchschnittsrechnung 70 €. Das ist die statistische Erwartung über viele Wetten unter der Annahme, dass die 200 € vollständig und ausschließlich im genannten Markt umgesetzt werden — keine Zusage über eine einzelne Wette. Der Bonus ist damit keine 100 € wert, sondern deutlich weniger, und der teuerste Posten im Modell ist der Umsatz, nicht die Einzahlung.

Die Frist hat hier einen kalten Nebensatz. Cashout-Wetten und stornierte Wetten zählen bei Winamax nicht zur Umsetzung der Einzahlung. Wer seine Masse mit Cashouts „fertig“ bekommt, hat sie nicht fertig. Weitere zeitliche Bedingungen bestehen laut Winamax nicht; das Angebot gilt einmal pro Kunde, IP-Adresse, Gerät, Haushalt und Bankkarte oder Bankkonto.

Quote, Frist und Ausschlüsse: drei stille Preisbestandteile

Die Mindestquote ist derjenige Bestandteil, der am wenigsten auffällt und am meisten kostet. Sie zwingt den Spielenden aus den engen Märkten heraus — aus genau den Ereignissen, deren Quote die Marge des Anbieters am stärksten trägt. Wer die Mindestquote knapp wählt, wählt die teure Seite des Buchs.

Dazu kommt die Regel, die den Umsatz pro Wettschein begrenzt. Bei Tipwin zählen höchstens 100 € je Wettschein zum Umsatz. Wer Einsatz und Bonus in einer einzigen großen Wette bündeln will, verkürzt seinen Weg nicht — er verkürzt nur die Anzahl der Wetten, die auf den Umsatz einzahlen.

Und schließlich die Geltungsdauer: das Angebot gilt bei Winamax einmal pro Kunde, IP-Adresse, Gerät, Haushalt und Bankkarte oder Bankkonto. Das ist eine Regel gegen Mehrfachnutzung, aber sie trifft auch Wohngemeinschaften, in denen zwei Personen von einem Anschluss aus spielen.

Der Glücksspielstaatsvertrag setzt demgegenüber keine Obergrenze für Sportwetten-Boni. Beträge, Umsatzbedingungen und Mindestquoten stammen ausschließlich aus den Bedingungen der Veranstalter. Die eine Seite dieser Freiheit ist, dass Werbung mit hohen Summen ungehindert möglich ist; die andere ist, dass niemand außer dem Anbieter selbst diese Bedingungen überprüft hat. Wer sie liest, tut also nichts Misstrauisches, sondern etwas Einziges.

Ganz am Rande bemerkt: Ob ein Bonus in Geld oder als Freiwette ausgezahlt wird, ändert seinen Wert. Eine Freiwette, deren Einsatz bei einem Gewinn nicht zurückgezahlt wird, bringt nur den Gewinnanteil — die Einsatzsumme nicht. Anbieter werben mit der Summe und zahlen den kleineren Betrag.

Zahlungsabwicklung: Mindestbeträge, Gebühren und der Rückweg ins Wallet

Der interessanteste Teil der Kosten steht nicht bei den Wettanbietern, sondern bei der Wallet. Die Registrierung bei EcoPayz ist kostenlos. Das ist die gute Nachricht, und sie ist die letzte dieser Art.

Für die Währungsumrechnung nennt die Gebührenübersicht 5,00 % — in beiden Kontostufen, Classic und Silver. Der Satz gilt unabhängig davon, ob gewonnen oder verloren wurde. Ein Transfer von einem ecoPayz-Konto auf ein anderes kostet den Absender in der Stufe Silver 2,50 %, mindestens 0,50 €. Zahlungen von und an ecoPayz-Händler sind kostenlos.

Wer sein Guthaben liegen lässt, zahlt für das Liegenlassen. Beträgt das Guthaben 15 € oder weniger und fand mindestens ein Jahr lang weder Login noch Transaktion statt, kann das gesamte Guthaben als Gebühr einbehalten werden. Bei einem Guthaben über 15 € werden ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr berechnet. Ein Konto mit 16 € Restguthaben ist nach einem Jahr keines mit 16 €.

Am härtesten trifft die Auszahlung diejenigen, die zu spät kommen. Eine Auszahlung des ecoPayz-Guthabens ist bis zu einem Jahr nach Beendigung der Kontobeziehung kostenlos; wer später als ein Jahr nach der Beendigung auszahlen möchte, zahlt 50 €. Der Hinweis für den Leser, der diesen Text mit 4 € Restguthaben liest: Aufräumen ist kostenlos, solange man es rechtzeitig tut. Der Unterschied zwischen 4 € und 0 € beträgt im späten Fall 50 €, nur in die andere Richtung.

Auf der Seite der Veranstalter sind die Beträge disziplinierter, als die Sortimentswerbung vermuten lässt. Über die Mindesteinzahlung selbst sagt das nicht jede Bedingung etwas.

Bei den Auszahlungen unterscheiden sich die Häuser deutlicher als bei den Einzahlungen. Sportingbet zahlt Gewinne ab einem Mindestbetrag von 10 € aus: per Debit- oder Kreditkarte in 2 bis 4 Werktagen, per eWallet — etwa PayPal, Skrill, NETELLER — innerhalb von 8 Stunden, per Banküberweisung in 3 bis 5 Werktagen. Bearbeitungsgebühren werden nicht erhoben. Die 8 Stunden sind die Zahl, die den Unterschied zwischen Wallet und Karte ausmacht; wer auf Geld wartet, merkt ihn.

AdmiralBet gibt die Bearbeitung mit einem Ziel an: Auszahlungsanforderungen sollen innerhalb von drei Arbeitstagen bearbeitet werden, vorausgesetzt die Identität des Spielers ist verifiziert. Und die Methode ist gebunden — Auszahlungen laufen ausschließlich über die Zahlungsmethode, über die auch eingezahlt wurde.

ODDSET setzt eine Bedingung vor die Auszahlung: ein vollständig verifiziertes Spielerkonto und die Voraussetzung, dass alle eingezahlten Beträge mindestens einmal umgesetzt wurden. Gewinnauszahlungen von mehr als 15.000 € erfolgen in der Regel nur per Banküberweisung. Wer sich also fragt, ob eine große Auszahlung direkt ins Wallet geht: ab dieser Schwelle in der Regel nicht.

Bei DAZN Bet fallen für Einzahlungen keine Bearbeitungsgebühren an. Die verwendeten Zahlungsmethoden müssen auf den eigenen Namen des Kunden registriert sein; bei fremden Zahlungsmethoden kann das Konto gesperrt werden. Das ist keine Detailregel, sondern die praktische Form des § 6b Abs. 4 — hier einmal in der Sprache eines Anbieters.

Und das Fazit dieser Runde: Einzahlungen können bei AdmiralBet erst ausgezahlt werden, nachdem sie eingesetzt wurden. Wer einzahlt und seine Meinung ändert, hat sein Geld nicht mehr an der Kasse, sondern an der Quote.

Kosten, die kein Anbieter in seine Zahlen schreibt

Was ein Spielender selbst nachrechnen muss, ist die Kombination. Die Wallet nimmt 5,00 % bei Währungsumrechnung, der Veranstalter legt seine Marge in jede Quote, und mit jeder gewonnenen Wette fällt die Sportwettensteuer an — aber nur, wenn der Anbieter sie weitergibt. Das ist seine Entscheidung, keine gesetzliche Automatik.

Es gibt einen Sonderfall, der die Verteilung der Steuer besonders deutlich zeigt. ODDSET erhebt bei Kunden mit Wohnsitz in Deutschland nach seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Gebühr von 5 % — einen „Quotenabschlag“ — auf den Bruttogewinn einer gewonnenen Wette. Nach Abzug dieser Gebühr ergibt sich der für die Auszahlung maßgebliche Nettogewinn. Fünf Prozent des Gewinns, und eines der wenigen Häuser, die den eigenen Aufschlag offen ausweisen.

Interwetten geht einer anderen Spur nach. Nach Nr. 4.2 der Interwetten-Sportsbook-Regeln, Fassung 1.1 vom 29.05.2024, wird im Gewinnfall der Auszahlungsbetrag durch einen 5,3-prozentigen Quotenabschlag reduziert. Die Regeln beschreiben die Wettsteuer damit anders als die Seite „Besteuerung von Sportwetten“, die von einem Einbehalt vom Gewinn spricht. Wichtig ist die gesetzliche Grundlage: Die Sportwettensteuer der §§ 16 bis 25 Rennwett- und Lotteriegesetz beträgt 5,3 % und wird auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer“ erhoben, was etwa 5,03 % des eingezahlten Betrags entspricht. Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette, nicht vom Wettenden. Ob und wie er sie weitergibt, ist seine Entscheidung. Die Formulierung „5,3 % des Einsatzes“ beschreibt die Steuer ungenau: Sie beträgt 5,3 % auf den Einsatz abzüglich der Steuer (rund 5 % des eingezahlten Betrags).

Dazu ein Punkt, der leicht übersehen wird. Die Steuer trifft auch Anbieter ohne deutsche Erlaubnis. Gezahlte Steuer ist kein Nachweis einer Erlaubnis — sondern nur ein Nachweis, dass jemand etwas abgeführt hat.

Dasselbe gilt für Gewinne privater Wettender: Wie sie steuerlich zu behandeln sind, ist nicht bis zur letzten Instanz geklärt. Wer eine verbindliche Antwort braucht, braucht einen Steuerberater, nicht eine Website. Und ein Muster, das jede Rechnung überlebt: Bei jedem Anbieter im Feld werden Gewinne erst nach dem offiziellen Ende des Ereignisses ausgezahlt.

Wer die Zahlen oben nachvollziehen will, rechnet mit der Formel, die jedem Quotenschlüssel zugrunde liegt. Auf einen Markt mit zwei Ausgängen zu je 1,90 fällt für jede eingesetzte Einheit 5 % an, denn die Auszahlungsquote dieses Marktes liegt bei knapp unter 95 %. Bei jeder Quotenstellung ist der Kehrwert der Quote der Anteil der Einsätze, den dieser Ausgang zurückzahlen müsste; die Summe dieser Kehrwerte über alle Ausgänge ergibt mehr als eins, und der Betrag über eins ist die Marge. Wer 20 € auf eine Quote von 2,10 setzt, hat im Gewinnfall einen Rückfluss von 42 € und einen Nettogewinn von 22 € — vor einem Quotenabschlag, den der jeweilige Anbieter möglicherweise noch abzieht. Genau deshalb steht vor jedem Vergleich die Steuerfrage und nicht die Höhe der Quote.

Vergleich: Zehn erlaubte Anbieter nach Whitelist-Status und Erlaubnisdauer

Anbieter Whitelist-Status (Sportwetten) Erlaubnisinhaber laut Whitelist Sportwetten-Erlaubnis seit
Winamax geführt, Sportwetten-Erlaubnis WINAMAX (Société anonyme) 29.06.2021, Folgeerlaubnis 08.12.2022
Sportingbet geführt, Sportwetten-Erlaubnis Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 21.12.2022
ODDSET geführt, Sportwetten-Erlaubnis Oddset Sportwetten GmbH 18.11.2020, Folgeerlaubnis 15.12.2022
888sport geführt, Sportwetten-Erlaubnis 888 Germany Limited 30.06.2021, Folgeerlaubnis 15.12.2022
bet-at-home geführt, Sportwetten-Erlaubnis Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020, Folgeerlaubnis 22.12.2022
Tipico geführt, Sportwetten-Erlaubnis Tipico Co. Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 09.12.2022
DAZN Bet geführt, Sportwetten-Erlaubnis DZBT Operations Limited 22.08.2023
AdmiralBet geführt, Sportwetten-Erlaubnis Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 13.12.2022 und 29.07.2024
Tipwin geführt, Sportwetten-Erlaubnis Tipwin Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022 und 09.01.2024
Interwetten geführt, Sportwetten-Erlaubnis Interwetten Gaming Limited 02.11.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022

Die Spalte mit dem Erlaubnisinhaber ist die unbequemste des ganzen Vergleichs. Fast nie stimmt die Firma, die den Vertrag schließt, mit der Marke überein, die auf dem Trikot steht. Bei bet-at-home steht in der Liste die Bet-at-home.com Internet Limited mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 02.11.2020, einer Folgeerlaubnis vom 22.12.2022 und einer Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28.12.2022. Diese letzte Erlaubnis ist der Punkt: Sie ist eine andere Erlaubnis mit anderen Regeln. Für das Sportwettenangebot sagt sie nichts, und die Automatenregeln des Glücksspielstaatsvertrags — Einsatzlimits, Einschränkungen bei laufenden Spielen — gelten für das Sportwettenangebot dieses Halters nicht.

Das Erlaubnisdatum erklärt außerdem, wie lange ein Haus unter deutscher Aufsicht arbeitet. Eine Website, die 2020 auf der Liste stand, hat die Umstellung auf das Limit- und Sperrsystem von Anfang an mitgemacht; ein Haus, das erst 2023 dazukam, ist durch dieselbe Prüfung gegangen, aber später. Und noch ein Hinweis, der in keine Zelle passt: Die Whitelist nennt nur Erlaubnisdaten, nie ein Enddatum. Wer eine Domain findet, die ihren Sportwetten-Eintrag einmal hatte, liest daraus nichts über heute. Der aktuelle Stand der Liste ist der einzige Maßstab, und jede Angabe dazu veraltet, sobald die Behörde sie ändert — der Snapshot vom 02.10.2026 ist die Grundlage dieses Vergleichs, und wer sich darauf verlassen will, prüft ihn selbst nach.

Bei dieser Liste von einem Ranking zu sprechen, wäre eine Übertreibung. Was die Tabelle tatsächlich sortiert, ist das Alter der Erlaubnis, und das ist bestenfalls ein grobes Signal für Vertrautheit mit dem deutschen Regelwerk. Über Quoten, Bonusbedingungen und Gebühren sagt es nichts.

Grundlage der Einordnung: E-Wallet als Zahlweg und die Prüfung der Erlaubnis

Wer sich auf die Whitelist beruft, muss wissen, wie man sie liest. Die Sportwetten-Erlaubnis ist die Erlaubnis, Sportwetten im Internet zu veranstalten oder zu vermitteln, nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 und § 27f Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrags. Die Behörde führt die Übersicht der erlaubten Veranstalter und Vermittler nach § 9 Abs. 8. Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre nach § 4c Abs. 1 — die Whitelist zeigt aber nur das Datum der Erteilung, nie das Ende.

Ein Fußball auf einem Rasenplatz im Gegenlicht der tiefstehenden Sonne, am Spielfeldrand eine leere Ersatzbank.
Eine Auszahlung des ecoPayz-Guthabens ist bis zu einem Jahr nach Beendigung der Kontobeziehung kostenlos; später zahlt man 50 €.

Im Snapshot vom 02.10.2026 stehen 30 Einträge: 27 Inhaber mit Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich Pferdewetten, und drei Anbieter mit ausschließlich einer Erlaubnis für Pferdewetten. Das ist die relevante Grundgesamtheit. Wer eine dieser 27 Firmen mit einer Sportwetten-Erlaubnis sucht, prüft die Domain: Nur die unter der Sportwetten-Erlaubnis eingetragene Domain darf Sportwetten anbieten.

Ein Hinweis zur Alltagssprache. „Buchmacher“ ist rechtlich der Pferdewetten-Buchmacher des § 2 des Rennwett- und Lotteriegesetzes; für das, was hier besprochen wird, schreibt die Erlaubnis „Veranstalter von Sportwetten“ oder Wettanbieter, und vom Anbieter selbst stammt die Bezeichnung Wettanbieter. Wer den Anbieter als „Buchmacher“ bezeichnet, meint meist etwas anderes, als er sagt. In dieser Sprache heißt die Person, die wettet, Spielende oder Spieler, und die Erlaubnis heißt Erlaubnis und nicht „Lizenz“.

Welche Zahlungswege zu einer erlaubten Wette passen

Die Prüfung, die ein Leser selbst durchführen kann, ist unspektakulär. Er sucht die Domain des Anbieters in der Whitelist. Er prüft, ob dort eine Sportwetten-Erlaubnis steht und wer Inhaber ist. Er liest in den Bedingungen, ob Wallet-Einzahlungen überhaupt zugelassen sind und ob sie vom Bonus ausgenommen wurden. Danach entscheidet er.

Was er dabei nicht überprüfen kann, ist die Summe der Kosten. Die Wallet-Gebühren stehen in den Nutzungsbedingungen von EcoPayz, nicht in denen des Veranstalters. Der Quotenabschlag steht in den Bedingungen des Veranstalters, in der Regel, nicht im Bonus. Und die Umsatzbedingung steht im Bonusangebot, in den seltensten Fällen in denselben Absätzen wie der Ausschluss der Zahlart. Die drei Posten liegen in drei Dokumenten.

Wer nach vollständiger Verifizierung zahlt, hat die Einzahlung mit dem eigenen Namen verknüpft. Der § 6a des Glücksspielstaatsvertrags erlaubt genau eine Sache: ein Konto pro Anbieter mit vollständiger Verifizierung. Vor der Verifizierung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden Spiel erlauben, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen. Wer in dieser Frist gewinnt, gewinnt Papier.

Rechtslage: Wer mit ecoPayz ohne deutsche Erlaubnis wirbt

Die Suchergebnisse zu diesem Thema sind voll von Angeboten „ohne OASIS“ und „ohne LUGAS“. Man kann das als Vorteil lesen oder als Geständnis. Es ist ein Geständnis.

Ein Stadion unter Flutlicht aus der Ferne gesehen, davor eine dunkle Straße mit Laternen und ohne Menschen.
In den Nutzungsbedingungen gibt EcoPayz Georgia LLC an, von der Kutaisi Hualing Free Industrial Zone reguliert zu werden, mit der Lizenznummer 0110/481.

§ 4 Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrags stellt das Veranstalten von Glücksspiel im Inland ohne Erlaubnis unter ein Verbot. Eine Erlaubnis aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat in Deutschland keine Bedeutung. Der Betreiber eines solchen Angebots handelt nach § 4 Abs. 1 unerlaubt; die gemeinsame Aufsichtsbehörde warnte Verbraucherinnen und Verbraucher am 17. September 2026 ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten. Wer also eine Seite findet, die mit dem Fehlen der deutschen Sperr- und Limitdatei wirbt, hat damit die Bestätigung, dass dort keine deutsche Erlaubnis steht. Nicht ein Gerücht über die Lizenz — die fehlende Lizenz als Werbebotschaft.

Was daran verlockend klingt, sind zwei Dinge. Ohne LUGAS-Kopplung fällt das 1.000-€-Standardlimit des § 6c Abs. 1 weg, und ohne OASIS-Kopplung wird beim Login kein Sperreintrag geprüft. Wer allerdings mit einem Sperreintrag außerhalb des Registers spielt, spielt gegen die eigene Sperre — und das ist keine technische, sondern eine persönliche Entscheidung, mit der die Selbstsperre ihren Zweck vollständig verliert. Ein Register, das man umgeht, ist kein Register.

Offshore heißt: keine Erlaubnis, kein OASIS, kein LUGAS, keine deutsche Beschwerdestelle, dafür im Zweifel höhere Limits. Whitelist heißt: Rechtssicherheit und Spielerschutz, dafür ein Standardlimit von 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, eingeschränkte Live-Märkte, vollständige Verifizierung und Zahlungen nur vom eigenen Konto. Beide Seiten haben ihren Preis. Der Unterschied ist, dass die eine Seite ihn offenlegt.

Konten, Limits und die Konsequenzen eines Sperreintrags

Bei Münzwetten ist nichts anonym. Es gibt für einen Fairness-Streit keinen neutralen Ort, an dem sich das rekonstruieren ließe.

Zur Steuer, die noch kommt: Die Sportwettensteuer fällt auch bei unerlaubten Anbietern an. Dass ein Anbieter Steuern abführt, ist kein Nachweis einer Erlaubnis.

Und die zivilrechtliche Spur. Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 in einem Verfahren zu Az. I ZR 90/23 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht; der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Generalanwalt Nicholas Emiliou hielt es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Sportwettenanbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten — mit der Ausnahme, dass Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Beides ist keine Zusage. Wer sich darauf verlässt, verlässt sich auf ein laufendes Verfahren.

Dasselbe gilt für den Werberahmen. Nach § 5 Abs. 7 dürfen nur Erlaubnisinhaber werben. Das Verbot der Zeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr nach § 5 Abs. 3 Satz 1 betrifft virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casinospiele — nicht Sportwetten. Für Sportwetten gelten andere Grenzen: keine Werbung für Wetten auf ein Ereignis unmittelbar vor oder während seiner Live-Übertragung auf demselben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz. Was das für den Leser bedeutet, ist einfach: Ein Anbieter, der im Umfeld einer Live-Übertragung wirbt, zeigt damit nicht seine Lizenz, sondern seine Zielgruppe.

Spielerschutz: Wo das Wallet an die Schutzregeln stößt

Der Zahlweg Wallet ändert keine der Schutzregeln. Er ändert nur, wie schnell Geld auf dem Wettkonto liegt — und wie schwer es zurückzuholen ist, wenn das Konto geschlossen wurde.

Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren nach § 4 Abs. 3. Ein Konto pro Anbieter, mit vollständiger Verifizierung nach § 6a; davor höchstens 72 Stunden und höchstens 100 € Einzahlung, ohne Auszahlungen. Das Standard-Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 beträgt 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg und wird über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt. Ein Anbieter, dessen Erlaubnis es zulässt, darf das Limit für einzelne Spielende nach oben setzen — bis 10.000 €, und 10.000 bis 30.000 € für höchstens 1 % seiner aktiven Spieler — aber nur gegen einen belastbaren Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Eine Selbstauskunft genügt dafür nicht. Eine Absenkung wirkt sofort, eine Erhöhung erst nach 7 Tagen. Paralleles Spielen bei mehreren Anbietern ist nach § 6h verboten und wird über die Aktivitätsdatei kontrolliert.

OASIS nach §§ 8, 8a ist das bundesweite Sperrsystem, das bei Registrierung und Login abgefragt wird. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Spielende einen Zeitraum nennt, sonst mindestens ein Jahr. Und der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 löst eine sofortige Sperre von 24 Stunden aus.

Für Wallet-Nutzer sind zwei Details wichtiger als die Liste. Erstens: Eine Auszahlungssperre im OASIS-System betrifft das Spielkonto, nicht das Wallet-Konto. Das Guthaben bei EcoPayz bleibt dort, wo es ist — und läuft dort in die Fristen der Inaktivitätsgebühr. Wer sein Wettkonto sperren lässt und die Wallet vergisst, hat buchstäblich zwei Konten, um die er sich kümmern muss. Zweitens: Das Guthaben bei einem erlaubten Anbieter liegt auf einem Treuhandkonto und ist insolvenzgeschützt. Bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Arbeitstagen ohne Gebühren ausgezahlt, nach § 6b Abs. 6 und 7. Das ist mehr, als ein Wallet verspricht: Bei EcoPayz kostet eine Auszahlung des Guthabens nach einem Jahr 50 €. Wer also für diese Frage wirklich nachrechnet, kommt auf ein unschönes Ergebnis: Die Erlaubnis schützt das Guthaben besser als die Wallet die Auszahlung. Dass die Schutzregeln nur für erlaubte Anbieter gilt und ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis an keiner dieser Stellen hängt, macht die Sache nicht weniger wahr.

Kein einzelner Sportwettenanbieter in dieser Liste darf übrigens mit dem Argument werben, er habe die niedrigste Marge. Die Marge steht in jedem Preis. Wer eine Quote von 1,90 auf einen Markt mit zwei Ausgängen setzt, akzeptiert eine Marge von rund 5 % — die findet in keiner Werbung statt, weil sie in der Quote sitzt und nicht daneben. Wer wissen will, was ein Anbieter ihm abnimmt, rechnet den Kehrwert seiner Quoten aus.

Die zehn Anbieter im Einzelnen

Die Reihenfolge folgt der Gliederung dieses Artikels und ist keine Rangfolge. Jede Bewertung ist die Konsequenz aus dem, was dieser Vergleich oben über den Anbieter zeigen konnte.

Winamax: der Bonus ohne Umsatzbedingung — und der Umsatz, der bleibt

Winamax betreibt sein deutsches Sportwettenangebot als WINAMAX (Société anonyme); die Sportwetten-Erlaubnis für die Domain wurde am 29.06.2021 erstmals erteilt und am 08.12.2022 mit einer Folgeerlaubnis bestätigt. Das Haus steht damit seit der ersten Runde unter deutscher Aufsicht.

Das Angebot: die erste Einzahlung bis 100 € in Freebets verdoppelt, ohne Umsatzbedingungen für die Freebets. Das ist ein echter Verzicht, und im Feld steht kein zweites Angebot mit dieser Eigenschaft. Nur die Einzahlung trägt die Bedingung — einmal umzusetzen, Obergrenze 100 €, Mindestquote 1,05. Eine erfüllte Einzahlungsumsetzung mit dieser Mindestquote kann allein durch Cashout und Einsatz am lebenden Objekt erledigt werden.

Der Haken ist nicht der Bonus, sondern das, was neben ihm passiert. Cashout-Wetten und stornierte Wetten zählen nicht zur Umsetzung. Wer seine Einzahlung mit einem Cash-out auf null setzt, hat sie nicht umgesetzt — und merkt es erst, wenn die Auszahlung ansteht.

Die Bewertung: Für jemanden, der ohnehin mit kleinen Einsätzen arbeitet, ist das das billigste Angebot im Feld, weil die Freebets für die Kostenrechnung nicht relevant sind. Die Bedingung, die einen Nachmittag kostet, steht auf der Einzahlung, nicht auf dem Bonus.

Sportingbet: schnelle eWallet-Auszahlung mit 10-€-Schwelle

Sportingbet (Deutschland) Limited hat die Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Domain seit dem 09.10.2020, bestätigt am 21.12.2022.

Wer nach dem Argument „Zahlweg“ sucht, findet hier die einzige konkrete Antwort im Feld. Ausgezahlt wird ab einem Mindestbetrag von 10 € — per Debit- oder Kreditkarte in 2 bis 4 Werktagen, per eWallet wie PayPal, Skrill oder NETELLER innerhalb von 8 Stunden, per Banküberweisung in 3 bis 5 Werktagen. Bearbeitungsgebühren werden nicht erhoben.

Acht Stunden sind ein Wort. Wer sein Konto mit Wallet-Guthaben auffüllt und nach dem Wochenende wieder herausholt, steht hier praktisch als Einziger ohne Wartezeit da. Die 10-€-Schwelle ist niedrig genug, dass sie niemanden ausschließt, und hoch genug, dass Kleinstbeträge nicht einzeln über die Leitung gehen.

Die Bewertung: Das Haus löst ein Problem, das viele beschreiben, aber keiner beziffert. Wer die Zahl der Stunden in seine Entscheidung einbezieht, hat hier das Referenzdatum.

ODDSET: 5 % Quotenabschlag vom Gewinn, offen ausgewiesen

ODDSET wird über die Oddset Sportwetten GmbH betrieben; die Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Domain besteht seit dem 18.11.2020, mit Folgeerlaubnis vom 15.12.2022.

Die Kostenregel liegt offen auf dem Tisch: Bei Kunden mit Wohnsitz in Deutschland erhebt ODDSET nach seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Gebühr von 5 % — einen Quotenabschlag — auf den Bruttogewinn einer gewonnenen Wette. Der für die Auszahlung maßgebliche Nettogewinn ergibt sich erst nach diesem Abzug. Wer 40 € Gewinn macht, behält 38 €.

Dazu kommen Auszahlungsbedingungen, die für viele Haushalte Alltagsrelevant sind: ein vollständig verifiziertes Spielerkonto, die Voraussetzung, dass alle eingezahlten Beträge mindestens einmal umgesetzt wurden, und Gewinnauszahlungen von mehr als 15.000 € in der Regel nur per Banküberweisung. Einzahlungen sind unter anderem per Debit- und Kreditkarte, Maestro, Mastercard, PayPal, paysafecard und Visa möglich; Gewinne lassen sich nur auf eine verifizierte Zahlungsmethode auszahlen.

Die Bewertung: Der 5-%-Abschlag steht in keiner Werbung, weil er niemanden anlockt, sondern nur jeden Gewinn kleiner macht. Was dieses Haus trotzdem interessant macht, ist die Tatsache, dass die 5 % des Gewinns hier offen benannt sind.

888sport: Werbeeinnahmen statt Kontoanpassung

Hinter 888sport steht als Erlaubnisinhaberin die 888 Germany Limited, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 30.06.2021 und einer Folgeerlaubnis vom 15.12.2022. Die Gruppe dahinter, die 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar, ist seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert.

Für dieses Haus fällt die Bewertung kurz aus. Wer wissen will, wem er sein Geld anvertraut, findet hier eine Aktiengesellschaft mit Börsennotierung — ein Maßstab, den kein anderer Anbieter dieser Liste erfüllt. Über Quoten, Bedingungen und Zahlungswege in diesem Markt sagt das nichts; über die Stabilität der Firma, der die Erlaubnis gehört, sagt es etwas. Für einen Anleger ist das relevant. Für einen Spielenden ist es ein Datenpunkt, kein Argument.

bet-at-home: Sportwetten-Erlaubnis und eine zweite, fremde Erlaubnis

Betreiberin ist laut Whitelist die Bet-at-home.com Internet Limited, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 02.11.2020, einer Folgeerlaubnis vom 22.12.2022 und einer Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28.12.2022.

Die letzte Erlaubnis ist der interessante Teil. Sie erlaubt virtuelle Automatenspiele — also etwas, das mit einem Sportwettenangebot nichts zu tun hat und eigenen Regeln unterliegt. Wer auf dieser Domain landet und annimmt, die Erlaubnis gelte für alles, was dort angeboten wird, irrt. Der Einzahlungsweg über ecoPayz betrifft das Sportwettenangebot und damit die Sportwetten-Erlaubnis, während die Automaten ihre eigenen Auflagen tragen.

Die Bewertung: Die doppelte Erlaubnis macht die Seite nicht besser, sondern erklärungsbedürftiger. Wer sich orientieren will, liest die Sportwetten-Erlaubnis und ignoriert den Rest — bis er den Automatenbereich betritt, für den der Glücksspielstaatsvertrag ohnehin eigene Schutzregeln kennt.

Tipico: eine Holding auf Malta mit deutscher Erlaubnis

Die Tipico Co. Limited sitzt im Portomaso Business Tower in San Ġiljan auf Malta und wurde 2004 von Oliver Voigt, Dieter Pawlik und Mladen Pavlovic gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Wolfgang Kuentzle gegründet. Die Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Domain besteht seit dem 09.10.2020, mit Folgeerlaubnis vom 09.12.2022.

Der Sitz auf Malta ist kein Widerspruch zur deutschen Erlaubnis; er ist die Normalität dieses Marktes. Fast jede Firma auf dieser Liste sitzt im Ausland und wird trotzdem über ihre .de-Domain nach deutschem Recht geprüft.

Die Bewertung: Für den Leser zählt weniger der Gründungsort als das laufende Verfahren, das bis zum Europäischen Gerichtshof führt. Der Kläger fordert mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück, und der Generalanwalt hält eine Rückzahlungspflicht grundsätzlich für möglich. Wer heute dort spielt, spielt in einem Haus, dessen Altdaten Gegenstand eines Verfahrens sind — was für den aktuellen Betrieb nichts belegt und für die Fantasie eines Lesers, alte Verluste trügen einen Rückzahlungsanspruch, der beste Dämpfer ist.

DAZN Bet: keine Einzahlungsgebühren, aber harte Namensprüfung

Erlaubnisinhaberin ist die DZBT Operations Limited; die Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Domain wurde am 22.08.2023 erstmals erteilt — das jüngste Datum dieses Vergleichs.

DAZN Bet erhebt für Einzahlungen keine Bearbeitungsgebühren. Die verwendeten Zahlungsmethoden müssen auf den eigenen Namen des Kunden registriert sein; bei fremden Zahlungsmethoden kann das Konto gesperrt werden. Was bei anderen als Randnotiz in den Bedingungen steht, ist hier die zentrale Regel, und das passt zu einem Haus, das erst seit 2023 auf der Liste steht: Wer die Sperre riskiert, riskiert sie nicht an der Wette, sondern an der Karte seiner Partnerin.

Die Bewertung: Die kürzeste Erlaubnisdauer im Feld ist kein Makel, sondern eine Einschätzung, die jeder Leser selbst treffen kann. Wer ohne Verwarnung zahlen will, nimmt sein eigenes Konto.

AdmiralBet: Auszahlung nur auf dem Weg zurück, der hineinführte

Greentube Betting Malta Limited ist die Erlaubnisinhaberin; die Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 09.10.2020, mit Folgeerlaubnissen vom 13.12.2022 und 29.07.2024.

Die Bedingung, die jeden Wallet-Nutzer betrifft, steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: Auszahlungen erfolgen nur über dieselbe Zahlungsmethode oder dieselben Zahlungsmethoden wie die Einzahlung. Wer sein Wettkonto über die Wallet auffüllt, bekommt seine Auszahlung über die Wallet zurück. Dazu die Frist: Auszahlungsanforderungen sollen innerhalb von drei Arbeitstagen bearbeitet werden, vorausgesetzt die Identität des Spielers ist verifiziert. Die Mindesteinzahlung liegt je nach Zahlungsmethode bei 5 € oder 10 €, und Einzahlungen können erst ausgezahlt werden, nachdem sie eingesetzt wurden.

Die Bewertung: Die Rückbindung an die Herkunftsmethode ist der stärkste Hebel in diesem Block. Sie ist für den Nutzer, der die Wallet ohnehin als Hauptzahlweg pflegt, unsichtbar; für den, der einzahlt und seine Meinung ändert, ist sie eine Fessel, und zwar eine legale. Wer das umgehen will, darf das nicht mit einem Trick versuchen, sondern gar nicht erst so einzahlen.

Tipwin: siebenfacher Umsatz und 1,80 als Mindestquote

Hinter Tipwin steht die Tipwin Limited, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 09.10.2020 und Folgeerlaubnissen vom 27.12.2022 und 09.01.2024.

Der Sportwetten-Willkommensbonus beträgt 100 % der Einzahlung bis höchstens 100 €. Um ihn und die Einzahlung zusammen auszahlen zu lassen, muss die Summe mindestens siebenmal in Sport- und Livewetten umgesetzt werden, wobei pro Wettschein höchstens 100 € zählen und nur Wetten mit einer Quote von mindestens 1,80 angerechnet werden.

Zwei Bedingungen, die zusammenwirken. Die Umsatzhöhe treibt das Volumen, die Mindestquote von 1,80 treibt den Preis. Wer sich über die Mindestquote hinwegsetzt, verliert nicht den Bonus, sondern den Umsatz — und merkt das an dem Tag, an dem er auszahlen will. Bei 200 € umsatzpflichtiger Masse sind das 1.400 € Umsatz, und 1,80 ist hoch genug, dass Kleinmärkte faktisch ausgeschlossen sind.

Die Bewertung: Hier ist der Preis des Bonus nicht versteckt, er ist nur unspektakulär formuliert. Wer 1.400 € Umsatz plant, plant den Bonus; wer die Wette aus Vergnügen setzt, zahlt ihn trotzdem.

Interwetten: der 5,3-prozentige Quotenabschlag und ein Widerspruch in den eigenen Seiten

Interwetten Gaming Limited ist die Erlaubnisinhaberin; die Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Domain besteht seit dem 02.11.2020, mit Folgeerlaubnis vom 27.12.2022.

Der Interessante Punkt liegt in den Bedingungen selbst. Nach Nr. 4.2 der Interwetten-Sportsbook-Regeln, Fassung 1.1 mit Stand vom 29.05.2024, wird im Gewinnfall der Auszahlungsbetrag durch einen 5,3-prozentigen Quotenabschlag reduziert. Die Regeln beschreiben die Wettsteuer damit anders als die Seite „Besteuerung von Sportwetten“, die von einem Einbehalt vom Gewinn spricht.

Der gesetzliche Rahmen hilft, den Unterschied einzuordnen. Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer“, also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags. Der Satz steht auf einer Nettogröße. Wer 5,3 % auf den Einsatz rechnet, rechnet zu viel; für den Wettenden ist die Formulierung, die er auf der Auszahlungsabrechnung sieht, die, auf die es ankommt. Was dort steht, ist keine Kleinigkeit, sondern die einzige Stelle, an der er den Abschlag tatsächlich bemerkt.

Die Bewertung: Zwei eigene Seiten, zwei Beschreibungen derselben Steuer — das ist der unangenehmste Befund dieses Vergleichs, und er betrifft nicht die Steuer, sondern die Lesbarkeit der Bedingungen. Wer prüfen will, was ein Haus ihm abzieht, wird bei Interwetten mit zwei Lesarten konfrontiert und muss sich für die entscheiden, die in der Auszahlung erscheint.

Was von der Rechnung übrig bleibt

Der ecoPayz-Zahlweg ist bei den meisten erlaubten Anbietern kein Ausschlusskriterium, sondern eine Frage des Preises. Die Wallet nimmt 5,00 % bei der Währungsumrechnung, in beiden Kontostufen; der Absender eines Transfers zwischen zwei ecoPayz-Konten zahlt in der Stufe Silver 2,50 %, mindestens 0,50 €; wer sein Guthaben liegen lässt, zahlt bei mehr als 15 € ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr, und wer sein Guthaben nach mehr als einem Jahr nach Kontobeendigung auszahlen will, zahlt 50 €. Bei einer Einzahlung von 20 € ist der erste Posten allein bereits ein Euro, bevor eine einzige Quote gestellt wird.

Die zweite Ebene gehört dem Anbieter. Die Marge steckt im Preis, der Quotenabschlag steht in den Regeln, die Umsatzbedingung steht im Bonusangebot. Bei einem Markt mit 95 % Auszahlungsquote sind 5 % jeder eingesetzten Einheit fort, bevor der Spielende überhaupt eine Meinung zum Spiel hat. Und der Bonus, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist selten der größte Posten. Die Umsatzbedingung ist es.

Für den Leser bleibt deshalb eine Rangfolge, die nicht mit der Werbung übereinstimmt. Wer sein Konto häufig und in kleinen Beträgen über das Wallet bewegt, für den zählt die Auszahlungsdauer und die Auszahlungsgebühr — und da steht Sportingbet mit 8 Stunden für eWallet-Auszahlungen und ohne Bearbeitungsgebühren allein in diesem Feld. Wer dagegen vor allem die Einzahlung optimieren will, findet bei Winamax das Angebot mit der schwächsten Bedingungslast, während er bei Tipwin und ähnlich gebauten Angeboten zuerst den 1.400-€-Umsatz und die 1,80-Mindestquote einplanen muss. Und wer in einem Haus mit ausgewiesenem Quotenabschlag spielt, sollte den Abschlag als Teil der Quote begreifen, nicht als Überraschung an der Kasse. Ein Spieler, der diese drei Dinge in dieser Reihenfolge liest, trifft eine Entscheidung; wer sie überliest, bezahlt sie trotzdem.

Wer über den Vergleich hinaus prüfen will, prüft die Whitelist selbst. Die Liste der gemeinsamen Glücksspielbehörde ist die einzige öffentliche Quelle, aus der sich eine Erlaubnis ablesen lässt; sie ist im Snapshot vom 02.10.2026 erfasst und ändert sich mit jeder neuen Erteilung. Danach bleibt das Lesen der Anbieterbedingungen — der Bonusbedingungen, der Zahlungsbedingungen und der Regeln zur Steuer. Drei Dokumente, drei Kostenposten, und nur der erste davon steht in der Werbung.

Häufige Fragen zu Wettanbietern mit ecoPayz

Kann ich bei Sportwetten mit ecoPayz einzahlen, und wie läuft das ab?

Bei erlaubten Anbietern läuft die Einzahlung über die Wallet, aber nur von einem Zahlungskonto, das auf den eigenen Namen lauten muss. Nach § 6b Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags sind anonyme Zahlungsmittel ausgeschlossen. Ob ein Haus die Wallet überhaupt führt, steht in seinen Bedingungen.

Woran erkenne ich, ob ein Wettanbieter auf der Whitelist steht und ecoPayz akzeptiert?

Die Whitelist der gemeinsamen Glücksspielbehörde führt die erlaubten Domains, den Inhaber und die Erlaubnisdaten. Nur die unter der Sportwetten-Erlaubnis eingetragene Domain darf Sportwetten anbieten. Ob ecoPayz akzeptiert wird, steht nicht dort, sondern in den Zahlungsbedingungen des Anbieters.

Welche Gebühren verlangt ecoPayz für Umrechnung, Inaktivität und Auszahlung?

Für die Währungsumrechnung nennt die Gebührenübersicht 5,00 % in beiden Kontostufen, Classic und Silver; die Registrierung ist kostenlos. Bei höchstens 15 € Guthaben und ein Jahr ohne Login oder Transaktion kann alles einbehalten werden, bei mehr als 15 € fallen 15 € pro Jahr an. Die Auszahlung ist bis ein Jahr nach Beendigung der Kontobeziehung kostenlos, danach kostet sie 50 €.

Was bedeutet „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ bei Anbietern, die ecoPayz anbieten?

Es bedeutet, dass der Anbieter an das bundesweite Sperrsystem OASIS nach §§ 8, 8a und an die LUGAS-Limitdatei nach § 6c nicht angeschlossen ist — was er nur ist, wenn er eine deutsche Erlaubnis hat. Ein solcher Anbieter bietet Sportwetten in Deutschland ohne Erlaubnis an. Gewarnt wird davor von der Aufsichtsbehörde selbst.

Wie wirkt sich die Zahlart auf Willkommensbonus, Umsatzbedingungen und Mindestquote aus?

Manche Häuser schließen einzelne Zahlarten vom Bonus aus. Bei den hier betrachteten Angeboten ist entscheidend, was der Bonus verlangt: Winamax verlangt für seine Freebets keinen Umsatz, aber die Einzahlung einmal, bei Mindestquote 1,05. Tipwin verlangt siebenfachen Umsatz von Einzahlung und Bonus mit Mindestquote 1,80.

Wie berechnet sich die Auszahlung aus Einsatz und Quote, und was macht die Sportwettensteuer?

Die Auszahlung ist Einsatz mal Quote: 20 € auf 2,10 ergeben 42 €, also 22 € Nettogewinn. Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer“, also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags; sie trifft den Veranstalter. Ob er sie weitergibt, steht in seinen Bedingungen. ODDSET erhebt 5 % auf den Bruttogewinn.

Inhalt erstellt vom Team «Wettanbieter»