Beste Afrika-Cup-Wettanbieter im Vergleich: Zehn Erlaubnisse, ein Turnier und die Rechnung dahinter
Wer nach dem besten Anbieter für den Afrika-Cup sucht, findet bei uns keine Rangliste der Versprechen, sondern eine Rechnung. Zehn Buchmacher mit deutscher Erlaubnis, ein Turnier, das zuletzt am 18. Januar 2026 endete und dessen nächste Ausgabe 2027 in Ostafrika angesetzt ist – und dazwischen eine Frage, die sich in Euro beantworten lässt: Was kostet der Spaß?

Datenstand: 30. Oktober 2026; geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.
Wie Turnierwetten abgerechnet werden: Quoten, Auszahlung, Marge
Wetten auf ein Turnier sehen harmlos aus, weil die Veranstalter die Quoten groß hinschreiben. Die Zahl, die darüber entscheidet, ob aus einer Wette ein Gewinn oder ein Beitrag an den Buchmacher wird, steht nicht daneben: der Quotenschlüssel. Er ist der Anteil aller Einsätze, den ein Markt an die Spielenden zurückgibt. Die Marge ist der Rest. Ein Prozentpunkt Marge klingt nach Rundungsfehler. Auf tausend Euro Einsatz ist er zehn Euro, und kaum jemand wettet nur tausend Euro im Leben.

Was der Quotenschlüssel über einen Markt verrät
Der Quotenschlüssel ergibt sich aus allen Quoten eines Marktes, nicht aus einer einzelnen. Ein Ergebnis, das mit einer hohen Quote geführt wird, trägt nur wenig zum Schlüssel bei – weshalb ein Anbieter, der sich bei einem Außenseiter großzügig zeigt, an ganz anderer Stelle wieder hereinholen muss, was er dort vergibt.
Ein durchgerechnetes Beispiel, das kein Zitat und kein aktuelles Angebot ist: Der Markt auf den Spielausgang einer Partie steht bei 2,10 für den Sieg der Heimmannschaft, 3,40 für das Unentschieden und 3,60 für den Sieg der Gastmannschaft. Die Kehrwerte dieser drei Quoten sind 0,47619, 0,29412 und 0,27778; addiert ergeben sie 1,04809. Kehrwert daraus: der Quotenschlüssel liegt bei etwa 95,4 %, die Marge damit bei etwa 4,6 %. Damit liegt das Beispiel am oberen Rand dessen, was ein deutscher Anbieter auf einen gut besuchten Turniermarkt legt. Ein Anbieter, der die Quoten bildet, trägt die Wettsteuer – er hat also einen Grund, einen solchen Schlüssel nicht dauerhaft zu zeigen.
Von 4,6 bis 9 Prozent: die Spannbreite, die ein Turnier atmet
Vier Komma sechs Prozent Marge auf den Turniersieger ist eine Zahl, die man selten findet. Auf den Gruppensieg liegen die Quoten enger, auf einzelne Partien zwischen zwei gleichwertigen Teams ebenso, und bei Torschützenmärkten ist der Schlüssel am schlechtesten – dort steht am wenigsten Geld gegenüber, und der Buchmacher lässt sich die Arbeit teurer bezahlen. Zwischen den einzelnen Wettbewerben und den beliebtesten Einzelmärkten spannt sich deshalb ein Band von etwa 4,6 bis rund 9 Prozent Marge, und wo in diesem Band ein Anbieter landet, liegt an der Größe des Marktes und nicht an der Freundlichkeit seiner Website. Die Zahl der Buchmacher, die unter 5 Prozent bleiben, ist klein, und keiner von ihnen tut das überall.
Wer die Marge selbst prüfen will, rechnet drei Kehrwerte zusammen und bildet den Kehrwert der Summe. Das kann jeder im Taschenrechner täglich umrechnen. Wenn der Schlüssel über den gesamten Markt unter 95 Prozent sinkt, ist die Wette teurer als nötig.
Wer nach der billigsten Wette sucht, hat genau eine Stellschraube: den Schlüssel des Marktes, den er spielen will. Und wer die Quote eines Anbieters auf den Turniersieger sieht, sieht dabei nur einen Ausschnitt – die Marge des Spielausgangs ist eine andere Zahl als die des Torschützenmarkts.
Was die Wettsteuer von 5,3 Prozent mit der Quote macht
Die Sportwettensteuer steht in den §§ 16 bis 25 des Rennwett- und Lotteriegesetzes und beträgt 5,3 % auf den Einsatz abzüglich der Steuer (rund 5 % des eingezahlten Betrags). Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette, nicht vom Spieler (§ 19). Ob und wie ein Anbieter sie an die Spielenden weitergibt, entscheidet er selbst; festhalten lässt sich das nur anhand der Bedingungen des jeweiligen Unternehmens. Die Formulierung „5,3 Prozent des Einsatzes“ ist dabei falsch: Die Steuer wird auf einen Betrag erhoben, in dem sie selbst noch nicht steckt. Bei einem Einsatz von 10 € sind das etwa 53 Cent Steuer, die der Veranstalter abführt.
Wer die Steuer trägt und was das den Spieler kostet
Winamax bewirbt sich im Fußbereich seiner Website mit „0% Wettsteuer und die besten Quoten“ und verweist auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball im Zeitraum vom 1. April bis 30. August 2025; in 45 Prozent der untersuchten Quoten lag der Anbieter auf Platz eins. Ein Haus, das die Steuer selbst trägt, schraubt die Quoten nicht allein deswegen nach oben – es bezieht die Steuer in seine Kalkulation ein. Wer die Steuer abwälzt, muss sie in der Quote drücken. Die Rechnung ist damit nicht kompliziert: Was der Anbieter einbehält, zahlt am Ende der Spielende, nur an zwei verschiedenen Stellen im Wettschein.
Wie sich der Turniersieger von der Gruppenwette unterscheidet
Auf den Turniersieger bezieht sich die Anbietervielfalt der Quoten am stärksten auf die wahrscheinlichsten Mannschaften; weiter hinten im Feld liegen die Quoten eng zusammen, weil kein Anbieter dort Risiko aufbauen will. Der Siegermarkt auf ein einzelnes Gruppenspiel ist der liquide Markt mit den vergleichsweise günstigsten Quoten; der Markt auf den Gruppensieger und der auf den Torschützenkönig sind Nischen mit spürbarer Marge. Wer die Ausschüttung eines Anbieters beurteilen will, kann deshalb nicht aus einem Turniersiegermarkt auf die Bedingungen einer Einzelwette schließen.
Bei den Gruppen- und K.-o.-Märkten fällt der Faktor Zeit ins Gewicht. Quoten auf den Turniersieger stehen über Wochen, und wer zu früh setzt, bekommt oft den Preis der frühen Buchmacher-Einschätzung, der vor der Gruppenauslosung niemandem gehört. Ein Gruppenspieler, der auf eine Verletzung reagiert, findet am Spieltag andere Preise als eine Woche vorher, und das ist keine Antwort des Buchmachers auf die Mannschaft, sondern auf die Zahl der Einsätze.
Einzelwette, Kombiwette, Systemwette und Livewette: was die Regeln zulassen
Erlaubt sind in Deutschland Festquotenwetten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts davon sowie auf Zwischenereignisse darin, als Einzel- oder Kombinationswette (§ 21 Abs. 1 GlüStV), und zwar nur Wetten, die im Sportwettprogramm der GGL vorgesehen sind (§ 21 Abs. 5). Die Kombiwette multipliziert die Quoten ihrer Teile zu einem Gesamtpreis – der Auszahlungsbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Gesamtquote. Bei einer Systemwette werden aus mehreren Auswahlen mehrere Kombinationen gebildet; das erhöht auf der einen Seite die Zahl der Gewinnfälle und auf der anderen Seite den Einsatz.
Livewetten beim Afrika-Cup: erlaubt, aber nicht alles
Livewetten sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV während eines laufenden Ereignisses nur auf das Endergebnis sowie auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder einen ähnlichen Bestandteil in Sportarten erlaubt, in denen solche Ereignisse selten sind. Nächstes Tor im Fußball ist zulässig, nächster Satz im Tennis ebenfalls; der nächste Punkt im Tennis oder der nächste Korb im Basketball sind es nicht. Ein „nächster Torschütze nach der 70. Minute“ gehört damit nicht in ein deutsches Wettprogramm, sodass sich Live-Spielereien nicht in derselben Spontaneität ausleben lassen, die die Werbung verspricht.
Auch die Höhe des Einsatzes ist im Livebereich keine freie Sache. Wer einen kleinen Betrag auf ein Tor setzen will, findet bei manchen Anbietern eine Untergrenze, die über dem liegt, was er setzen wollte, und diese Untergrenze steht in den Bedingungen des Anbieters, nicht im Gesetz. Ein gesetzliches Höchstlimit pro Wette gibt es im Sportwettenbereich dagegen nicht. Die Grenzen einer Wette sind deshalb immer eine Frage des konkreten Anbieters, und die Angebote der zehn hier besprochenen Häuser sind genau die Stellen, an denen sich diese Grenzen nachsehen lassen.
Sportarten und Turniere: Wann welche Wettmärkte öffnen
Ein Turnier, das im Sommer beginnt, findet seine Wetten im Winter zu einem großen Teil noch nicht. Der Spielplan ist deshalb die wichtigste Information, die ein Spielender vor dem Setzen braucht, weil der Zeitpunkt der Marktöffnung bestimmt, wann eine Quote überhaupt entstehen kann.
Der Afrika-Cup: Grundlagen
Der Afrika-Cup wird von der CAF organisiert und wurde erstmals 1957 ausgetragen; Ägypten ist mit sieben Titeln Rekordsieger, Rekordtorschütze ist Samuel Eto’o mit 18 Toren. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil. Nach der Austragung 2027 soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden – die Nationalmannschaft, die im Sommer 2027 eine Woche Pause bekommt, ist dann eine andere als die, die im Sommer 2028 spielt.

Wer die Ergebnisse der letzten Ausgabe in Erinnerung hat, sollte die nächste nicht danach bewerten. Die Mannschaften verändern sich, nicht wegen des Turnierrhythmus, sondern weil ein Fußballalter nur zwei Afrika-Cups lang ist.
Die letzte Ausgabe: 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko
Der Afrika-Cup 2025 fand vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 in Marokko statt, mit 24 Nationen, nachdem das Turnier wegen Terminkonflikten mit der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025 vom Sommer 2025 auf den Jahreswechsel verschoben worden war. Sechs Vierergruppen wurden gespielt; die Gruppenersten und -zweiten kamen weiter, dazu die besten vier Gruppendritten, danach folgte ein K.-o.-System mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Im Finale am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Gastgeber Marokko mit 1:0 nach Verlängerung; zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, weil Senegals Spieler nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit vorübergehend den Platz verlassen hatten – der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Torschützenkönig war Brahim Díaz aus Marokko mit fünf Toren; im Spiel um Platz 3 gewann Nigeria gegen Ägypten im Elfmeterschießen mit 4:2.
Wer in dieser Saison auf das Finalergebnis gesetzt hatte, weiß, was die nachträgliche Wertung bedeutet: Ausgezahlt wird nach dem offiziellen Ende des Ereignisses. Ein Ergebnis, das zwei Monate später von einem Verband umgeschrieben wird, ändert an der Auszahlung nichts, und der Streit um die Wertung eines Endspiels macht deutlich, wie viele Ebenen zwischen einer Wette und einem Ergebnis liegen.
Die kommende Ausgabe: 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda
Der Afrika-Cup 2027 soll vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden; zur Qualifikation hatten sich 54 Mannschaften angemeldet. Drei Gastgeber, ein Turnier, und ein Fenster, das mitten in die europäische Sommerpause fällt – die Zeit, in der ein Buchmacher ohnehin jeden Anlass braucht, weil die großen Ligen pausieren. Mit dem Anpfiff der Qualifikationsspiele beginnt alles neu, und die Quoten auf den Turniersieg sind dann nicht mehr die, die jetzt noch geführt werden.
Gruppenphase, Halbfinale, Endspiel: wann die Märkte aufgehen
Wochen vor dem ersten Anpfiff, wenn der Spielplan steht, öffnen die ersten Anbieter ihre Turniersiegermärkte. Mit dem Start der Gruppenphase kommen die Gruppensieger- und Weiterkommensmärkte dazu, und die einzelnen Gruppenspiele erweitern das Angebot um Spielausgang, Handicaps und Tore. In der K.-o.-Runde verschwinden dann die Märkte, deren Ereignis schon eingetreten ist. Auf das Halbfinale kann der Spielende erst wetten, wenn die Paarungen feststehen, weil ein Halbfinalmarkt vor der Auslosung keine Mannschaft hätte, auf die er sich bezieht. Ein Markt auf den Finalgegner oder ein exaktes Endspielergebnis entsteht deshalb wenige Tage vor der Partie.
Wer früh auf den Turniersieg setzt, bekommt oft den günstigsten Preis einer Ausgabe – aber er setzt auf eine Mannschaft, die zu Turnierbeginn schon ausgeschieden sein kann.
Wo der Afrika-Cup im deutschen Markt steht
Turnierwetten sind Fußballwetten und damit der größte Teil des Sportwettangebots deutscher Anbieter. Handball, Basketball, Eishockey und Tennis füllen daneben ihre eigenen Nischen, und wer im Winter auf die Handball-Weltmeisterschaft setzen will, findet dort dieselben Mechanismen.
Die Menge des Angebots sagt nichts darüber, wie gut die Quoten sind. Wer wissen will, ob ein Anbieter im Fußball zu den günstigsten gehört, vergleicht die Marge desselben Marktes bei mehreren Häusern. Eine Wette auf ein Handballspiel wird nicht dadurch besser, dass es die vierte Sportart im Programm des Anbieters ist.
Die zehn Anbieter mit deutscher Erlaubnis im Vergleich
Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder umfasst in der Fassung vom 2. Oktober 2026 dreißig Einträge: 27 Inhaber mit Erlaubnis für Sportwetten, zwei davon zusätzlich für Pferdewetten, und drei Inhaber ausschließlich für Pferdewetten. Die folgende Übersicht nennt für jeden Anbieter, wer die Erlaubnis hält, seit wann sie läuft und welche deutsche Website sie umfasst. Sie beantwortet die Frage, ob ein Anbieter überhaupt Sportwetten anbieten darf, und keine andere.
| Anbieter | Whitelist-Status (GGL) | Erlaubnisinhaber | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|---|
| AdmiralBet | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 |
| ODDSET | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Oddset Sportwetten GmbH | 18.11.2020 |
| 888sport | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| bet-at-home | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Bet-at-home Internet Limited | 02.11.2020 |
| VBet | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | SCGO Limited | 05.12.2023 |
| Betano | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 |
| Sportingbet | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Sportingbet (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| Tipico | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Tipico Co. Limited | 09.10.2020 |
| Winamax | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | WINAMAX (Société anonyme) | 29.06.2021 |
| Betway | Sportwetten-Erlaubnis für die deutsche Website | Betway Limited | 09.03.2021 |
Zwei Spalten dieser Tabelle erzählen die Geschichte des deutschen Marktes. In der Spalte der Erlaubnisinhaber steht keine der bekannten Marken selbst – ein deutscher Wettanbieter ist eine Website, die auf den Namen einer maltesischen oder zyprischen Gesellschaft läuft, und das ist kein Details eines Kleingedruckten, sondern die Form, in der dieser Markt seit 2020 organisiert ist. Und die Spalte der Jahre zeigt fast nur 2020 und 2021, mit VBet und seiner Erlaubnis seit dem 5. Dezember 2023 als Ausnahme. Wer heute ein Programm umstellen will, muss länger auf eine Erlaubnis warten als ein Turnier dauert.
Was in der Tabelle nicht steht, ist die Umsatzbedingung, die ein Anbieter an ein Willkommensangebot hängt. Das GlüStV setzt kein Gratisgeld und keine Umsatzbedingung fest; Beträge, Umsatz und Mindestquote stehen ausschließlich in den Bedingungen des jeweiligen Anbieters, und wer die nicht liest, kennt das Angebot nur aus der Werbung.
Was der Afrika-Cup bei den deutschen Anbietern wirklich ist
Der Afrika-Cup ist kein deutsches Großereignis, und das ist der Ausgangspunkt jedes Vergleichs. Ein Turnier, das im Winter stattfindet, drei Gastgeber im Osten Afrikas hat und dessen Endspiel im vorletzten Jahr von den Gerichten einer Konföderation umgeschrieben wurde, bekommt bei deutschen Buchmachern einen Platz im Kalender, aber nicht den Platz, den ein Champions-League-Abend bekommt. Zu jedem Anbieter gehört ein Spielplan, der in seiner Struktur überall gleich aussieht: Gruppenphase, Weiterkommen, K.-o.-Runde. Was sich unterscheidet, ist, wie viel Aufmerksamkeit ein Haus einem Turnier widmet, das im Sommerloch endet, und wie tief seine Preise auf einen Markt mit überschaubarem Umsatz werden.
Wann der Spielplan 2027 zum Maßstab wird
Solange der Spielplan in der Fassung von Ende 2026 steht, können die Quoten auf den Turniersieger nur eine vage Einschätzung abbilden. Eine Quote auf den Turniersieg unterscheidet sich damit von einer Quote auf ein Spiel, weil niemand mit Sicherheit weiß, welche Mannschaft im Juni 2027 in welcher Verfassung im Trainingslager steht; bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen mit dem Afrika-Cup umgehen. Erst mit der Auslosung der Gruppen und dem Bekanntwerden der Kader in der Schlussphase wird der Markt zu einem Preis, den man mit anderen Häusern wirklich vergleichen kann. Alles davor ist eine Behauptung mit Zahl davor.
Woran man einen Anbieter für ein Turnier misst
Genau an dem Punkt, an dem man anfangen muss: nicht an der Höhe, die ein Anbieter selbst nennt, sondern an dem, was er nicht unterschreiben will. Eine Quote, die nur in der Werbung steht, ist keine. Der Vergleich gehört deshalb auf dieselbe Partie, denselben Markt und denselben Zeitpunkt.
Verglichen werden können nur die Dinge, die der Anbieter selbst veröffentlicht: das Wettprogramm mit seinen Sportarten und Märkten, das Quotenniveau, die Live-Funktionen, die Zahlungsarten und die Bedingungen der Willkommensangebote. Alles andere – die Qualität der App, die Geschwindigkeit des Supports, die Freundlichkeit des Designs – ist Geschmack. Der Vergleich wird dann zu einer Rangliste der Kaufleute, wenn er das Preisniveau für dieselbe Wette nebeneinanderstellt, und das ist Arbeit, die der Anbieter nicht für den Spieler erledigt.
Was beim Afrika-Cup von den Erlaubnissen übrig bleibt
Von zehn Anbietern mit Sportwetten-Erlaubnis bleibt nicht viel Aufregendes übrig. Keiner von ihnen darf Wetten auf Amateur- und Jugendveranstaltungen anbieten, keiner darf ein Live-Wettangebot so breit aufstellen, wie sein internationales Programm aussieht, und keiner darf einen Hinweis geben, der einen bestimmten Ausgang verspricht. Die Bandbreite, über die ein Spielender beim Afrika-Cup wirklich entscheiden kann, ist deshalb schmaler, als die Landschaft der Anbieter vermuten lässt. Wer auf ein Turnier setzen will, wählt in Wahrheit aus zehn Programmen, die sich in genau den drei Punkten unterscheiden, die er selbst prüfen kann: Quotenniveau, Funktionsumfang, Bedingungen.
Die Runde der Anbieter, die den Vergleich gewinnt, ist damit keine Frage des Marketings.
Die rechtlichen Grundlagen: Dubiose Anbieter, Whitelist und was eine Offshore-Lizenz zählt
Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta ist für eine Wette in Deutschland nicht der Nachweis, um den es geht. Der Grund ist banal und zugleich der wichtigste Satz dieser Kategorie: Ohne deutsche Erlaubnis ist das Anbieten von Sportwetten an Personen in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel (§ 4 Abs. 1 GlüStV). Was der Spielende unter einem Aufsichtsregime ohne ihn ist, taucht in keiner Rechnung auf, die ein Anbieter ihm vorlegt.
Eine Erlaubnis ist keine Lizenz aus irgendeinem Land
Die Erlaubnis erteilt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder in Halle (Saale) nach dem GlüStV 2021, in Kraft seit dem 1. Juli 2021, für die Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten im Internet (§ 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 GlüStV). Sie überwacht und ahndet Verstöße (§ 28a). Die Steuer ist Sache des Finanzamts, nicht der GGL. Ausländische Genehmigungen ändern daran nichts, und ausländische Betreiber schulden die deutsche Steuer auch dann, wenn sie keine deutsche Erlaubnis haben. Ein grüner Button auf einer Landingpage ist keine Erlaubnis.
Wie die Whitelist funktioniert und wie man sie liest
Die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV ist der einzige verlässliche Nachweis. Sie nennt je Anbieter den Inhaber der Erlaubnis und die Website, auf die sie sich erstreckt. Eine Erlaubnis für Sportwetten gilt immer nur für die dort genannte Domain; die Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele eines Halters ist eine andere Erlaubnis mit anderen Regeln. Eine .de-Domain allein sagt gar nichts – jeder kann eine solche registrieren. Und die Whitelist weist nur das Datum der Erteilung aus, kein Ablaufdatum; eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre (§ 4c Abs. 1 GlüStV). Steht ein Anbieter nicht auf der Liste, hat er keine Erlaubnis, und der Rest des Textes bis zum Kleingedruckten ist dann graue Theorie.
Die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt. Zu den genannten Anbietern gehörte unter anderem Platincasino. Wer prüfen will, ob ein Angebot erlaubt ist, findet die Antwort auf der Whitelist – für die dort vermerkte Erlaubnis für Sportwetten ist der jeweilige Inhaber aufgeführt, und das ist der Nachweis, den ein Nutzer im Streitfall in der Hand hat und nicht das Logo.
Was eine ausländische Erlaubnis nicht leistet
Eine Curaçao-, Anjouan- oder Malta-Erlaubnis hat in Deutschland keine Bedeutung. Praktisch heißt das: kein OASIS, kein LUGAS und keine deutsche Aufsicht über die Einzahlung – und für den Spielenden kein deutscher Rechtsweg. Der Vorteil, wenn man so will, liegt in den Grenzen: Ein Offshore-Anbieter muss die 1.000-Euro-Grenze nicht beachten, die für erlaubte Angebote gilt, und er darf Live-Märkte öffnen, die in Deutschland nicht möglich sind. Beides sind keine Vorteile für den Spielenden, sondern Risiken einer Aufsichtslücke.
Wessen Konto von einem erlaubten Anbieter geschlossen wird, bekommt das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt (§ 6b Abs. 6-7 GlüStV); die Gelder der Spielenden liegen auf einem treuhänderisch verwalteten, insolvenzgeschützten Konto. Eine Rückabwicklung in dieser Form gibt es bei einem Anbieter ohne Erlaubnis nicht. Die beiden Wege führen also nicht zu unterschiedlichen Produkten, sondern zu unterschiedlichen Rechten.
Die Sportwettensteuer und die Rückforderungsverfahren
Die Steuer wird nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz erhoben, ihrer Höhe nach 5,3 Prozent auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz, den der Spieler aufwendet, abzüglich der Steuer selbst“ (§§ 17, 18 RennwLottG), geschuldet vom Veranstalter (§ 19). Ein Anbieter, der keine deutsche Erlaubnis hat, schuldet sie trotzdem.
Parallel dazu läuft die Frage, was ein Spielender von einem nicht erlaubten Anbieter zurückverlangen kann. Der Bundesgerichtshof hat dem EuGH am 25. Juli 2024 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit der Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht (Az. I ZR 90/23); der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt des EuGH, Nicholas Emiliou, hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Sportwettenanbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten – mit der Ausnahme, dass Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Ein Urteil des Gerichtshofs steht aus, und niemand bekommt hier einen Rückzahlungsanspruch versprochen.
Die Steuerpflicht eines Anbieters ist damit kein Beleg für eine Erlaubnis, und eine Rückzahlung ist kein automatischer Nebeneffekt einer fehlenden Erlaubnis. Beides sind eigene Fragen, mit eigenen Verfahren und eigenem Ausgang.
Schutzregeln, Limits und die Kosten eines Kontos ohne Kontrolle
Ein Limit ist dann eine gute Nachricht, wenn es schon da ist, bevor es jemand braucht. Die deutschen Schutzregeln für Sportwetten sind in diesem Punkt ungewöhnlich konkret, und gerade deshalb taugt das Thema nicht für den Rückgriff auf Vermutungen. Es lohnt sich aber, sie beim Anbietervergleich neben die Quoten zu legen, wenn man sich den Anbieter als Werkzeugkasten vorstellt, der ständig prüft, ob das Konto in seinem Rahmen bleibt.
Einzahlungslimit, LUGAS und die 1.000-Euro-Grenze
Ein Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat gilt standardmäßig über alle Anbieter hinweg und wird über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt (§ 6c Abs. 1 GlüStV). Ein Anbieter darf für einzelne Personen auf nachweisbare wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hin ein höheres Limit eintragen – bis zu 10.000 €, und in einem Bereich von 10.000 bis 30.000 € für höchstens ein Prozent seiner aktiven Spielenden. Eine Selbstauskunft reicht dafür nicht. Eine Absenkung wirkt sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen. Über alle lizenzierten Konten zusammen ist das ein Rahmen, der quer zu dem Versprechen eines Anbieters liegt, das doppelte Bonusgeld auf ein Konto zu lassen, das es nicht aufnehmen kann.
OASIS, die Sofortsperre und die Verifizierung
Das Sperrsystem OASIS nach §§ 8, 8a GlüStV ist das bundesweite Sperrregister, das bei der Anmeldung und jedem Login abgeglichen wird. Wer sich selbst sperrt und eine Frist nennt, bleibt mindestens drei Monate gesperrt, ohne Fristangabe mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 GlüStV löst eine sofortige Sperre für 24 Stunden aus; anders als bei OASIS und LUGAS gibt es diese beiden Wege bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis nicht.
Die Verifizierung nach § 6a GlüStV sieht ein Konto pro Anbieter mit vollständiger Prüfung der Identität vor; vor dem Abschluss dieser Prüfung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden lang Spielbetrieb zulassen, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen. Zeit steht damit gegen Schutz: Wer in den Minuten vor dem Anpfiff schnell etwas einzahlt, um noch auf das Tor zu setzen, wird unter Umständen am Ende des Tages kein Geld aus dem Konto bekommen, das er gerade gefüllt hat. Ein seriöser Anbieter hat deshalb fast immer das seinerseits Notwendige getan, bevor der Anpfiff in Sicht ist.
Zahlungen, Abhebungen und die eigene Rechnung
Zahlungen von einem Konto sind nur von einem Zahlungskonto im eigenen Namen bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut erlaubt (§ 6b Abs. 4 GlüStV). Anonyme Zahlungsmittel sind nicht zugelassen; genau deshalb kommen Krypto-Einzahlungen und anonyme Prepaidkarten bei erlaubten deutschen Sportwetten nicht vor, obwohl sie in der Werbung mancher Anbieter als schnelle Lösung für ein internationales Publikum auftauchen. Konto und Konto müssen denselben Namen tragen.
Ausgezahlt wird nur nach dem offiziellen Ende des Ereignisses, und die Bedingungen für die Auszahlung stehen bei jedem Anbieter in seinem eigenen Bedingungen. Die Reihenfolge der Schritte beim ersten Mal: Registrierung und Identitätsprüfung, Zahlungsmethode freischalten, Einsatz platzieren, Gewinn nach dem Ende des Ereignisses abheben.
Warum die Regeln die Anbieter für den Spieler vergleichbarer machen
Die Regeln gelten für alle zehn Anbieter, die hier besprochen werden, und damit in gleicher Weise – genau dadurch wird ein Vergleich der Angebote überhaupt möglich. Wer die Wahl zwischen zwei Anbietern hat, wählt nicht zwischen einer Regulierung und keiner, sondern zwischen zwei Bedingungen, zwei Quotenniveaus und zwei Zahlungswegen.
Zehn Anbieter im Überblick: Was jedes Haus anders macht
Die Erlaubnis ist bei allen zehn vorhanden. Der Unterschied liegt darin, was auf der Erlaubnis aufgebaut wurde und was der Spielende tatsächlich bezahlt, wenn er einsetzt. Beschrieben wird jeweils, was der Anbieter selbst über sein Angebot veröffentlicht; Zahlen aus einem Angebot sind immer die Zahlen dieses Anbieters und keines anderen. Die Reihenfolge der folgenden Abschnitte gibt keine Rangfolge wieder.
AdmiralBet: Sportwetten-Erlaubnis seit 2020 und der sichtbare Weg der Marke
Auf der Whitelist der GGL wird für die deutsche Website die Greentube Betting Malta Limited als Betreiberin geführt; die Erlaubnis für Sportwetten besteht seit dem 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Dieselbe Gesellschaft hält eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele auf ihrer österreichischen Site seit dem 28. September 2022.
Ein Haus dieser Größe lebt weniger von der Sportwette als von der Markenbekanntheit, und der Spielende zahlt das mit, indem er eine kleinere Auswahl an Sportarten und Märkten vorfindet als bei einem spezialisierten Anbieter.
ODDSET: die Erlaubnis als Nachweis und die Grenzen des Angebots
Die ODDSET Sportwetten GmbH erhielt mit Bescheid vom 15. Dezember 2022 vom Regierungspräsidium Darmstadt die Erlaubnis für Sportwetten im Internet und im stationären Vertrieb; Aufsichtsbehörde ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder in Halle (Saale). ODDSET hat, anders als in der früheren öffentlich-rechtlichen Struktur des Oddset-Spiels, eine Erlaubnis für den Online- und den Filialbetrieb, also beides.
Der Filialvertrieb ist mitunter der einzige Kanal, in dem wer einen Zettel in die Hand nehmen will. Für jemanden, der sein Konto online führen will, spielt das keine Rolle; wer das Gespräch am Tresen sucht, hat hier den strukturellen Vorteil.
888sport: eine Gruppe mit englischer Mutter und deutscher Erlaubnis
Betreiber ist die 888 Germany Limited; 888sport gehört zur 888-Gruppe, deren Holdinggesellschaft die 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar ist, seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert. Dass eine Marke in Deutschland eine eigene Gesellschaft trägt, ist seit 2021 der Normalfall und kein Zeichen von Distanz.
Der Vorteil einer Gruppe mit einem Handelsplatz im Hintergrund ist die Verlässlichkeit der Auszahlung; der Nachteil ist die Sorgfalt, mit der sie zu jedem Zeitpunkt dokumentiert, wer gerade was wettet. In beiden Fällen bekommt der Spielende, was im Vertrag steht, und nichts über den Vertrag hinaus.
bet-at-home: zwei Erlaubnisse, zwei Rechnungen
Auf der Whitelist ist die Bet-at-home Internet Limited als Betreiberin geführt; die Erlaubnis für Sportwetten besteht seit dem 2. November 2020, eine Folgeerlaubnis datiert vom 22. Dezember 2022, dazu eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28. Dezember 2022. Wer Sportwetten und Casino auf einem Konto haben will, bekommt bei diesem Anbieter beides, aber beide Erlaubnisse bleiben getrennt.
Die zweite Erlaubnis ist für das Sportwettenkonto eine Randnotiz: Die Regeln der virtuellen Automatenspiele gelten für diese Spiele und nicht für die Sportwette. Wer sein Einzahlungslimit auf ein Sportwettenkonto bezieht, hat es nicht auf den Casino-Bereich übertragen.
VBet: die jüngste Erlaubnis im Feld
Veranstalterin ist die SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s auf Malta; die Whitelist führt die Erlaubnis für Sportwetten seit dem 5. Dezember 2023. Knapp drei Jahre Marktzugang sind in diesem Feld wenig; wer ein Programm umstellt, braucht länger als ein Turnier dauert. Der Anbieter trägt die Folgeerlaubnis für die deutsche Website und damit dieselbe Pflicht zur Verifizierung wie ein Haus mit zehn Jahren Vorsprung.
VBet ist damit die spannendste Figur im Feld, was den Inhalt seiner Sportseite für den deutschen Markt angeht, aber auch die, über die am wenigsten gesichert ist. Wer vergleichen will, sollte mit einem geringen Einsatz beginnen und die Anmeldung samt Verifizierung als erstes prüfen.
Betano: Bet Builder, Cash Out und Live-Streams in der App
Die Whitelist nennt die Betkick Sportsbetting Limited als Inhaberin der Erlaubnis für die deutsche Website; die Erlaubnis besteht seit dem 19. Februar 2021, mit einer Folgeerlaubnis vom 16. Dezember 2022. Die App „Betano Sportwetten und Slots“ wird im Apple App Store von der KAIZEN GAMING INTERNATIONAL LIMITED angeboten; die Entwicklerbeschreibung nennt Bet Builder – das Kombinieren mehrerer Märkte eines Spiels –, Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL.
Keine der genannten Ligen ist der Afrika-Cup, und ein Streaming-Angebot für europäische Ligen sagt über die Tiefe eines Turniermarktes nichts aus. Der Bet Builder ist für ein Turnier mit vielen Spielen ein praktisches Werkzeug; wer mehrere Märkte eines Gruppenspiels kombiniert, zahlt die Marge allerdings auf jeden einzelnen Teil.
Sportingbet: Konfigurator plus, Live-Wetten und viele Sportarten
Betreiberin ist die Sportingbet (Deutschland) Limited; die Erlaubnis für die deutsche Website besteht seit dem 9. Oktober 2020, eine Folgeerlaubnis datiert vom 21. Dezember 2022. Im Wettangebot stehen ein Wettkonfigurator und Live-Wetten; zu den Sportarten zählen unter anderem Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker.
Sieben Sportarten sind ein Programm und keine Tiefe. Für den Afrika-Cup ist die Frage, welche Märkte innerhalb der Spiele geführt werden und wie eng die Quoten dort sind. Wer vor allem Wert auf ein breites Sportarten-Portfolio legt, wird dort fündig.
Tipico: Cashout und Live-Wetten während des Spiels
Die Whitelist führt die Tipico Co. Limited als Inhaberin der Erlaubnis, seit dem 9. Oktober 2020, mit einer Folgeerlaubnis vom 9. Dezember 2022. Die Tipico Sportwetten App wird im Apple App Store vom Entwickler Tipico B2B Ltd angeboten; in der Entwicklerbeschreibung werden „Tipico Cashout“ als Kontrolle über den Wettschein und Live-Wetten auch während des Fußballspiels genannt.
Cashout ist keine gesetzliche Einrichtung, sondern ein Feature des Anbieters. Der Ausstieg aus einer laufenden Wette hat seinen Preis; dieser Preis ist der Abstand zwischen dem Wert des Wettscheins und der Summe, die dem Spielenden ausgezahlt wird, und das ist kein neutraler Service, sondern eine weitere Quotierung.
Winamax: 0 % beworbene Wettsteuer und die Einschränkung dahinter
Inhaberin der Erlaubnis ist die WINAMAX (Société anonyme); die Whitelist führt die deutsche Website seit dem 29. Juni 2021, eine Folgeerlaubnis datiert vom 8. Dezember 2022. Der Anbieter wirbt im Fußbereich seiner Website mit „0% Wettsteuer und die besten Quoten“ und verweist auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball vom 1. April bis 30. August 2025, in der er bei 45 Prozent der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Über Winamax TV stehen im eigenen Kundenkonto Live-Streams von Spielen aus La Liga, Serie A, Ligue 1, Primeira Liga, Eredivisie und MLS, von den vier Grand-Slam-Turnieren, allen ATP- und WTA-Turnieren sowie von NBA und NFL zur Verfügung.
Der Afrika-Cup ist in dieser Aufzählung nicht enthalten. Die Null bei der Steuer ist ein echtes Zugeständnis und trotzdem nur die halbe Marge. Der Steuervorteil liegt über den Markt gerechnet im Bereich einiger Zehntel Prozentpunkte, und ob eine Quote auf ein Gruppenspiel deshalb besser ist als bei einem Haus, das die Steuer einbehält, entscheidet der Vergleich an ein und derselben Partie.
Betway: Cash-Out in „Meine Wetten“ und der Konfigurator
Betreiberin ist die Betway Limited; die Erlaubnis für die deutsche Website besteht seit dem 9. März 2021, mit einer Folgeerlaubnis vom 23. Dezember 2022. Der Cash-Out erscheint als grünes Symbol unter „Meine Wetten“; der Wert der Wette wird angezeigt, und ausgezahlt werden kann der gesamte Betrag oder ein Teil davon. Dazu bietet Betway einen Wettkonfigurator für Fußballspiele, der nach demselben Muster wie ein Kasino-Automat mit Symbolen arbeitet.
Ein Cash-Out, der die Hälfte auszahlt, ist eine Wette mit halbem Einsatz. Die Bedienung im Kundenkonto ist dabei keine Leistung, die sich der Spielende zurechnen lässt, denn sie kostet ihn einen Preis, der bei jedem Ausstieg neu festgelegt wird.
Was die zehn Anbieter in der Summe unterscheiden
Über die zehn Anbieter hinweg bleibt ein Satz übrig: Die Unterschiede zwischen ihnen liegen nicht in der Erlaubnis, sondern in dem, was auf ihr aufgebaut ist. Alle zehn halten eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis für ihre deutsche Website; der Rest ist Ausstattung.
Für den Spielenden zählt dabei weniger der Umfang des Programms als die Frage, ob die Marge auf den Marken seiner Wette günstig ist.
Das Willkommensangebot und seine Umsatzbedingungen
Ein Willkommensangebot ist keine Gabe, sondern ein Vertrag mit einer Bedingung darin. Diese Bedingung entscheidet darüber, ob aus dem Angebot ein Geschenk oder ein Einsatz wird, der noch einmal durch ein Vielfaches des Betrags muss, bevor er auszahlbar wird. Für den Afrika-Cup ist dabei entscheidend, dass die Bedingungen der Angebote der zehn Häuser nirgends zentral veröffentlicht sind; wer vergleichen will, liest die Bedingungen des Anbieters, dessen Angebot in Frage kommt, und die stehen in dessen eigenen Unterlagen.
Was ein Bonus vertraglich ist
Ein Bonus ist ein Betrag, der dem Konto gutgeschrieben wird, aber erst ausgezahlt werden kann, wenn er umgesetzt wurde. Für diese Umsatzbedingung gibt es keinen gesetzlichen Rahmen: Das GlüStV setzt weder Beträge noch Umsatzfaktoren für Sportwetten-Boni fest.
Warum die Bedingungen mehr über den Wert sagen als der beworbene Betrag
Der Wert eines Bonus steckt nicht in seiner Höhe, sondern in der Menge der Einsätze, die auf ihn gewettet werden müssen. Wer 100 € Bonus mit einem Umsatzfaktor 5 und einer Mindestquote rechnen will, kommt auf 500 € Umsatz, die zu Quoten oberhalb der Mindestquote platziert werden müssen; erst danach ist dieser Teil auszahlbar. Eine typische Umsatzbedingung erstreckt sich über einen Zeitraum, und verfallen die Wetten vorher, ist der Bonus wieder weg.
Was eine Umsatzbedingung in Euro kostet – ein Beispiel
Rechnet man mit einem Bonus von 100 €, der umsatzfaktor fünfmal umgesetzt werden muss, so müssen 500 € auf den Bonus gewettet werden. Bei einem durchschnittlichen Schlüssel von etwa 95 Prozent und einer Marge von 4,6 Prozent kostet dieser Umsatz über den Daumen 23 € – und zwar als statistischer Mittelwert einer Vielzahl von Wetten, nicht als garantierter Verlust des einzelnen Spielers. Wer mit dem Mindesteinsatz von 1 € spielt, braucht 500 Einsätze, bis er den Bonus freigespielt hat. Bei Umsatzfaktor zehn sind es 1.000 Einsätze; daraus ergibt sich der Abstand zwischen einem großzügigen und einem mühsamen Angebot von selbst.
Wie ein Freiwette-Angebot zu lesen ist
Ein Bonus, der als Gratiswette ausgestaltet ist, hat einen anderen Rechenweg: Bei einer Freiwette, deren Einsatz nicht mit ausgezahlt wird, hängt der Wert vom Quotenniveau ab, und er liegt umso höher, je besser die Quote. Bei einer Quote von 2,10 und einem Schlüssel von 95,4 Prozent liegt der Wert einer 10-Euro-Freiwette bei etwa 4,54 €. Der Erwartungswert einer solchen Wette liegt unter dem nominellen Betrag; eine „10 € gratis“ trägt also nicht 10 € in sich. Bei einer Quote von 1,50 sinkt der Wert auf unter 3,20 €, und das ist die Grenze, unter der sich eine Gratiswette nur noch anfühlt wie eine Gratiswette.
Mindestquote, Frist und Einsatzgrenze
Drei Angaben entscheiden bei einem Angebot: die Mindestquote, unter der Wetten nicht für den Umsatz zählen, die Frist, bis zu der der Umsatz erfolgt sein muss, und die Bedingung darüber, wie viel aus einer gewonnenen Wette überhaupt ausgezahlt wird. Trifft der Spielende die Mindestquote nicht, läuft die Frist ab, oder ist sein Einsatz höher als erlaubt, wird die Wette nicht angerechnet. Die Bedingung kennt drei Stellen, an denen der Bonus für den Spielenden verloren gehen kann, und keine davon steht in der Werbung.
Wie der Spielende den Bonus selbst prüft
Wer eine Angabe zur Mindestquote, zur Frist oder zur Auszahlung von Gewinnen nicht findet, geht auf die Seite des Anbieters und liest die Bedingungen des Angebots. Dort steht, welche Quote nötig ist, wie lange die Frist ist und wie hoch der maximale Gewinn aus dem Bonus sein darf. Wer das vor dem Einzahlen macht, kennt die Zahlen der Rechnung – und denen, die erst nach dem Umsatz kommen, kann man hinterher nur noch hinterherschauen.
Wann ein Angebot den Afrika-Cup nicht wert ist
Ein Angebot, das einen Umsatz von einer halben Woche verlangt, ist für jemanden, der über ein Wochenende beim Afrika-Cup mitmachen will, kein Angebot. Wer ein Turnier lang dabei sein will, kann auf eine Freiwette zurückgreifen, die ohne Umsatzbedingung gewährt wird, sofern der Anbieter das anbietet. Wo das nicht gilt, bleibt der Platz, den das eigene Budget ohnehin vorsieht.
Was beim Afrika-Cup am Ende übrig bleibt
Das Turnier, das der Titel dieses Textes verspricht, existiert in diesem Jahr nicht. Der Afrika-Cup 2025 endete am 18. Januar 2026 in Marokko, und die nächste Ausgabe soll vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden. Die Saison dazwischen ist die Zeit, in der die Anbieter ihre Programme für ein Turnier aufstellen, das noch in der Qualifikation steht.
Wer aus dieser Übersicht etwas mitnimmt, sollte es an einer Zahl festmachen: Der Quotenschlüssel eines Marktes entscheidet darüber, was ein Buchmacher behält. Zwischen einem Schlüssel von 95 und einem von 91 Prozent auf denselben Markt liegen die vier Punkte, die über einen Sommer hinweg ein Vielfaches dessen ausmachen, was ein Willkommensbonus einbringt.
Das Versprechen, das man beim Sportwetten nicht einlösen kann, ist das des sicheren Ergebnisses. Ein einzelner Abend kann gegen den Buchmacher ausgehen, und keine Analyse auf dieser Seite ändert daran etwas. Wer sein Limit erreicht hat, für den ist die Wette vorbei, und das ist der einzige Rat, der in einem Text über Gewinne wirklich ohne Bedingung gilt.
Die zehn Häuser in dieser Übersicht sind die, bei denen ein deutscher Spielender beim Afrika-Cup legal dabei sein kann. Wer beim Turnier nichts gewinnen will, kann sich das Programm ansehen, das der Spieler kennt.
Afrika-Cup-Wetten auf den Sieger und was die Quoten über die Favoriten sagen
Wer früh setzt, sieht auf den Turniersieger Quoten, die die Verfassung der Mannschaften im Winter abbilden. Tiefe Quoten auf die Gastgeber sind ein Zeichen dafür, dass ein Buchmacher dem Heimvorteil Rechnung trägt, hohe Quoten auf die Sieger der letzten Ausgabe ein Zeichen für einen Kaderumbruch. Von 2,10 bis 3,60 spannt sich das Feld der Favoriten; die Modelle der Buchmacher rechnen mit einer Marge, die im Beispiel bei 4,6 Prozent liegt. Der Rat an den Spielenden ist deshalb kein Tipp auf eine Mannschaft, sondern der Hinweis, dass die Quoten sich nach der Gruppenauslosung verschieben.
Häufige Fragen zu Afrika-Cup-Wetten bei deutschen Anbietern
Nach welchen Kriterien lässt sich ein Wettanbieter für den Afrika-Cup vergleichen, ohne Gewinne zu versprechen?
Vergleichbar sind nur Merkmale, die der Anbieter selbst veröffentlicht: die Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist, das Quotenniveau auf denselben Markt, das Wettprogramm mit seinen Sportarten und Märkten, die Live-Funktionen, die Zahlungswege und die Bedingungen der Willkommensangebote. Alles andere ist subjektiv. Ein Vergleich darf deshalb eine Rangfolge dieser Merkmale sein, aber keine Aussage darüber, wer gewinnt.
Wann soll der Afrika-Cup 2027 stattfinden, und welche Ausgabe liegt zuletzt zurück?
Der Afrika-Cup 2025 fand vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 in Marokko statt, mit 24 Nationen. Die nächste Ausgabe ist für den 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda angesetzt. Nach der Austragung 2027 soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden. Ein Afrika-Cup 2026 existiert nicht.
Wie lässt sich prüfen, ob ein Anbieter auf der Whitelist der Glücksspielbehörde steht?
Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder nennt jeden Inhaber einer Erlaubnis und die Website, für die sie gilt. Zum Stand vom 2. Oktober 2026 umfasst sie dreißig Einträge: 27 Inhaber mit Erlaubnis für Sportwetten, zwei davon zusätzlich für Pferdewetten, und drei Inhaber nur für Pferdewetten. Eine .de-Domain allein genügt nicht; steht ein Anbieter nicht auf der Liste, hat er keine Erlaubnis.
Wie unterscheidet sich der Umgang mit der Sportwettensteuer von 5,3 Prozent zwischen Anbietern, und wie wirkt er sich auf die Quote aus?
Die Steuer betrifft 5,3 Prozent der Bemessungsgrundlage „Einsatz, den der Spieler aufwendet, abzüglich der Steuer selbst“ (§§ 17, 18 RennwLottG), also rund 5,03 Prozent des eingezahlten Einsatzes; geschuldet wird sie vom Veranstalter. Ob er sie trägt oder einrechnet, entscheidet er selbst. Ein Anbieter, der mit „0 % Wettsteuer“ wirbt, trägt sie selbst, und ob seine Quote dadurch besser ist, zeigt nur der Vergleich derselben Partie.
Welche Umsatzbedingungen und Mindestquote sind bei Willkommensangeboten für Turnierwetten zu beachten?
Das GlüStV setzt für Sportwetten-Boni weder Beträge noch Umsatzfaktoren fest; beides steht in den Bedingungen des einzelnen Anbieters. Zu prüfen sind der Umsatzfaktor und die Basis, auf die er sich bezieht, die Mindestquote, unter der Wetten nicht angerechnet werden, die Frist für den Umsatz und die Bedingungen für die Auszahlung von Gewinnen. Eine 100-Euro-Gratiswette mit fünffachem Umsatz verlangt 500 € an Wetten.
Warum zählt eine Lizenz aus Curaçao oder Malta für Wetten in Deutschland nicht als Nachweis?
Weil die Erlaubnis nur von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder nach dem GlüStV 2021 erteilt wird und nur für die dort genannte deutsche Website gilt. Ohne deutsche Erlaubnis ist das Anbieten von Sportwetten an Personen in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel (§ 4 Abs. 1 GlüStV). Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat in Deutschland keine Bedeutung.
Spielplätze und die Grundlagen des Turniers
Afrikas Fußball ist kein Monolith, sondern eine Reihe von Wettbewerben mit eigenen Regeln, eigenen Formaten und eigenen Kosten für den Spielenden. Wer einen Anbieter für das Turnier auswählt, wählt gleichzeitig den Rhythmus, in dem seine Wetten über eine Saison hinweg fällig werden.
Der Afrika-Cup wird von der CAF organisiert, die als afrikanische Konföderation das Turnier seit 1957 ausrichtet. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil; Ägypten ist mit sieben Titeln Rekordsieger und Samuel Eto’o mit 18 Toren Rekordtorschütze. Nach der Austragung 2027 soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden, was den Turnierkalender für die Vereine und ihre Spieler entlastet.
Sechs Vierergruppen machten beim Afrika-Cup 2025 die erste Phase aus. Die Gruppenersten und -zweiten kamen weiter, dazu die vier besten Gruppendritten, danach folgte ein K.-o.-System mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Im Finale am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Gastgeber Marokko mit 1:0 nach Verlängerung, ein Ergebnis, das die CAF zwei Monate später mit 3:0 für Marokko wertete – der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Torschützenkönig des Turniers wurde Brahim Díaz aus Marokko mit fünf Toren.
Die Prüfung der Erlaubnis: Whitelist und was sie nicht sagt
Eine Erlaubnis klingt nach einem Gütesiegel für ein Produkt. Sie ist keines. Sie beantwortet die Frage, ob ein Anbieter Sportwetten auf einer bestimmten Website anbieten darf, und lässt alles andere offen. Ausgezahlt wird nach dem offiziellen Ende des Ereignisses; ein Casino-Bereich desselben Halters läuft unter einer anderen Erlaubnis mit anderen Regeln, und die Whitelist führt kein Enddatum, sondern nur das Datum der Erteilung.
Auf der Whitelist der GGL wird für die deutsche Website von bet365 die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex auf Malta als Betreiberin geführt, im Stand der Liste vom 2. Oktober 2026. Wer eine Erlaubnis prüfen will, liest also jeden Eintrag als drei Angaben: den Inhaber, die Website und das Datum der Erteilung.
Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre (§ 4c Abs. 1 GlüStV), und eine Absenkung des Einzahlungslimits wirkt sofort. Was nicht in der Liste steht, ist die Frage, zu welchem Preis ein Anbieter seine Quoten stellt. Das ist keine Frage des Rechts, sondern der Kalkulation, und deshalb steht sie in keinem Register.
Turniere – Wettanbieter
Inhalt erstellt vom Team «Wettanbieter»
